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02. Sep. 2010 12:58 Uhr
Rat stritt um Grundsätzliches

21 Tagesordnungspunkte hat der Hamelner Rat in drei Stunden abgehandelt und trotzdem noch Zeit zum Streiten gefunden. Lebhaft und zum Teil griffig wurde es bei der jüngsten Sitzung allerdings nur bei zwei Themen: bei der Gebührenerhöhung für den Hamelner Weihnachtsmarkt und der Frage nach der Zukunft der Hamelner Ortsräte.
Die von der Verwaltung präsentierte Begründung und Berechnung, warum die Standgebühren für die Weihnachtsmarkt von 1,62 auf 2,15 Euro je Quadratmeter und Tag erhöht werden müsse, hatte schon in dem dafür zuständigen Fachausschuss für Verwirrung gesorgt. Eine nachgereichte Erklärung war zumindest in den Augen der Christdemokraten ebenfalls nicht dazu angetan, alle offenen Fragen zu beantworten. Weshalb Fraktionschef Claudio Griese die Ratssitzung nutze, um diese Fragen noch einmal zu stellen; und damit auch gleich den Vorwuf zu verbinden, die Verwaltungsspitze enthalte der CDU Informationen vor, die sie der Mehrheitsgruppe aus SPD, FDP und Grünen zukommen lasse. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann wies diese Anschuldigung selbstverständlich zurück.



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